Annette Krysmansky als Direktkandidatin im WK 51 gewählt


Annette Krysmansky bei ihrer Bewerbungsrede

Annette Krysmansky aus Maximiliansau ist unsere Direktkandidatin im Wahlkreis 51 (Germersheim) zur Landtagswahl 2011. Die Mitgliederversammlung am 17. Mai 2010 wählte die 51jährige Diplom-Verwaltungswirtin aus Maximiliansau einstimmig.

Die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit, für die Annette Krysmansky auch gerne in Mainz eintreten würde, machte sie in ihrer Bewerbungsrede deutlich:

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT!

Liebe Freundinnen und Freunde,

zunächst einmal vielen Dank , dass Ihr heute zu der gemeinsamen Veranstaltung unserer drei Wahlkreise gekommen seid, um uns- Peter - Reinhardt - und mich anzuhören und uns für die Listenaufstellung bei der nächsten LDV am ersten 05.und 06.06.  zu unterstützen und uns gleichzeitig Euer Votum als Eure Wahlkreis-kandidaten für die Landtagswahl im März 2011 zu geben.

Ich möchte für den Wahlkreis 51 antreten.

Für was stehe ich und für welche Themen möchte ich besonders einsetzten?

Ich habe mich dafür entschieden, zwei recht große Themenkomplexe anzugehen, die mir sehr am Herzen liegen:

Der erste Themenschwerpunkt umfasst den gesamten Bereich des Verbraucher- und Tierschutzes und der zweite Themenschwerpunkt den Bereich Diverstity.

 

Aber zunächst zum Verbraucherschutz.

Besonders aufgerüttelt hat mich in jüngster Zeit die Zulassung der von BASF entwickelten Genkartoffel Amflora Anfang März, obwohl ihre Zulassung dem EU-Recht widerspricht, da Ampflora Resistenzgene gegen bestimmte Antibiotika enthält, Nach der EU-Freisetzungsrichtlinie dürfen aber seit 2009 keine Gentechniksorten mit Antibiotika mehr zugelassen werden. Schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt nicht auszuschließen.
Die Zulassung dieser Genkartoffel schadet der heimischen Wirtschaft und verteuert für Produzenten und Verbraucher die Speisekartoffel als ein wichtiges Grund-nahrungsmittel.
Gegen den Anbau und die Verbreitung von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und Nahrungsmittel geht es nicht nur auf EU- und bundespolitischer Ebene sondern auch auf der landespolitischen Ebene entgegenzuwirken.

Die Vorlage des zweiten Verbraucherschutzberichts im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass es in der Verbraucherpolitik an Transparenz fehlt. Er hat gezeigt, dass zu wenig zum Schutz vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln getan wird.

Ich erinnere nur an die Käse-Imitate, aus verschiedenen Fleischteilen zusammen-gesetzte Schinkenstücke, verunreinigte Babynahrung (im letzten Jahr)... usw.

Aber warum kann dies passieren?  Es gibt zwischenzeitlich zu wenige Kontrolleure  aber einen konstanten Anstieg der zu kontrollierenden Betriebe. Es gab und gibt immer noch Betriebe, die wurden und werden seit Jahren aus Personalmangel nicht überprüft. Das kann es doch nicht sein!  Die Zahl der Lebensmittelkontrolleure muss erhöht werden und nicht wie Ministerin Conrad vor lauter Aktionismus Überstunden angeordnet und Urlaubssperren ausgesprochen hat.

Für eine quantitative und qualitative Verbesserung der Lebensmittelkontrollen werde ich mich einsetzten, liebe Freundinnen und Freunde.

Desweiteren liegt mir die Schulverpflegung sehr am Herzen. Die ernährungs-bedingten Krankheiten, Diabetes, Fettleibigkeit, Allergien machen bei Kindern nicht halt. Wenn ich sehe, dass das Schulessen bisher oftmals nur für Ganztagsschulen vorgesehen ist, obwohl es auch in vielen anderen Schulen eine Schülerbetreuung über die Mittagszeit gibt, möchte ich dafür einsetzten, dass auch diesen Kindern ein kostengünstiges gesundes Mittagessen angeboten werden kann.
Es gibt doch die Zuschüsse von EU und Bund für Schulmilch und Obst. Werden Sie den abgerufen?
Ich fordere ein Landesprogramm zur Kinderernährung in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten.

Dafür meine lieben Freundinnen und Freunde werde ich mich stark machen.

Natürlich beinhaltet Verbraucherpolitik nicht nur den Bereich Forschung und Ernährung. Eine besondere Verbraucheraufklärung besteht in vielen anderen Bereichen wie bei den Finanzprodukten - ich weise nur auf die Finanzkrise hin -  und nachhaltiger Konsum. Dabei müssen die Verbraucherzentralen und Beratungsstellen sowohl finanziell als auch personell mit geschulten Beschäftigten ausgestattet sein und werden und das trotz schwieriger Haushaltslage. Wenn ich sehe, dass der Bundesregierung der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher nur knapp 0, 2 Prozent des Haushalts Wert ist, macht es mich wütend. Diese Mittel sind absolut un-zureichend. Was kommt dann bei den Ländern und Kommunen an?

Darauf möchte ich achten und dafür will ich kämpfen, dass trotz der geringen finanziellen Mittel durch Bündelung von Synergien jeder Verbraucher die Möglichkeit hat, sich bewusst zu informieren. Verbraucherschutz muss für alle transparent sein.

Ganz eng mit dem Verbraucherschutz ist der Tierschutz verbunden.

Nicht nur auf Bundesebene sondern auch auf Landesebene muss dem Tierschutz wieder größere Bedeutung beigemessen werden.

Es war positiv zu lesen, dass  REWE Kaninchenfleisch aus seinem Sortiment nimmt, weil die Käfighaltung gegen den Tierschutz verstoße.

Dennoch muss weiterhin  mehr daraufhin gearbeitet werden, dass die Produzenten von Fleisch und allen weiteren Tierprodukten (z.B. Eiern) sei es hautberuflich als auch als hobbymäßig auf eine artgerechte Tierhaltung achten.

Schlachttiere dürfen auf dem Transportweg nicht unnötigen Strapazen ausgesetzt werden. Die Transporte dürfen nicht, wie zu beobachten ist, weiter zunehmen. Es bedarf strengerer Kontrollen.

Der Verbraucher muss weiter dafür sensibilisiert werden, ausschließlich Tierprodukte vom Hersteller seines Vertrauens zu kaufen. Dazu bedarf es einer noch besseren Aufklärung.

Dafür, liebe Anwesende,  setzte ich mich ein.

Und damit komme ich zu meinem nächsten Schwerpunktthema: Diversity

Diverstity bedeutet übersetzt Vielfältigkeit.

Ich war fast acht Jahre regionale Gleichstellungsbeauftragte bei einem großen gelben Logistikunternehmen und für mich ist das Thema Gleichstellung und Diversity ein besonderes Anliegen.

Was versteht man originär unter Diversity: Es sollen alle Mitarbeiter eines Unternehmens unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Ethnie, ihres Alter und ihrer Behinderung die gleichen Chancen haben. Es soll niemand benachteiligt werden. Ziel ist es, die soziale Vielfalt konstruktiv zu nutzen.

Spanne ich den Bogen von der Bedeutung Diversity jetzt zu unserer neuen grünen Landespolitik, sind darin alle unsere Themen

-       Gleichstellung von Männern und Frauen  (Geschlechterpolitik)
gesellschaftlich und beruflich (gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit), gleiches berufliches Fortkommen
darunter auch die Gleichstellung, d.h.- gleiche Förderung und Förderung von Mädchen und Jungen bereits in Kindergarten und Schule (Schulpolitik)

-       Integration unserer ausländischen Mitmenschen (Integrationspolitik)

-       Integration unserer sozial schwächeren Mitbürgerinnen und Mitbürger (Sozialpolitik)

-       Einbindung unserer immer älteren Bürgerinnen und Bürger (demographischer Wandel/Familien- Arbeitsmarktpolitik) Generationengerechtigkeit

-       Eingliederung und Einbeziehung behinderter Menschen
Selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft ist seit jeher oberstes Ziel grüner Politik für Menschen mit Behinderungen. Grundvoraussetzung für eine selbstbestimmte Teilhabe ist der Ausgleich von Nachteilen. Neben der Beseitigung von Barrieren und Diskriminierungen im Alltag solljeder und jede die Hilfe erhalten, die sie oder er benötigt. "Ich will so leben wie ich bin!

 

Liebe Freundinnen und Freunde, wie Ihr seht habe ich habe mir viel vorgenommen.

Erreichen und durchsetzten kann ich dieses jedoch nur mit Eurer Hilfe.

Deshalb bitte ich Euch um Euer Votum als Direktkandidatin des Wahlkreises 51 für die Landtagswahl 2011 antreten zu dürfen.

Grüne Politik braucht ein Gesicht und einen Namen und dafür stehe ich zur Verfügung!

Ich bin Annette Krysmansky,

Dipl. Verwaltungswirtin, 51 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Söhne

aus Wörth-Maximiliansau

Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion B 90/DIE GRÜNEN in Wörth, Mitglied des Kreistages, Vorsitzende des Kreisverbands Germersheim und des Stadtverbands Wörth

Danke für Eure Aufmerksamkeit

 

 

zurück

 

GRÜNE KV GER bei Twitter


kein feed
 

Termine


erweiterte Kreisvorstandssitzung

08.11.2010
Themen unter anderem: Landtagswahl 2011

Kreismitgliederversammlung

15.11.2010
Themen unter anderem: Landtagswahl 2011 Wahl der/des Direktkandidaten/in
 

Aktuelles


In Ihrem Vortrag „Tierschutz ist Menschenschutz" bei den Kandeler GRÜNEN erläuterte Sabine...

„Kultur darf nicht als erster Posten im Haushalt gestrichen werden", betonte Björn Hayer, ...

Der Kreistag des Landkreises Germersheim hat in seiner heutigen Sitzung (21. Juni 2010) ei...

 

Achtung: Wartungsarbeiten!

Von Freitag, den 3. September ab 16 Uhr bis Sonntag, den 5. finden Wartungsarbeiten statt. Interaktive Elemente wie Gästebuch, Kommentare, Forum, Wiki und Umfragen sind nicht funktionsfähig.

 

 
Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
 
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
 
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
 
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!
 

GRUENE.DE News


Claudia Roth über ihre Eindrücke des umkämpften Landes in einem Reisetagebuch für FR-onlin...

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachst...

Wir muss ein Leitbild für nachhaltige und handlungsfähige grüne Kommunen aussehen?Kategori...

 
drucken
|
verschicken
|
speichern
|
del.icio.us
|
share on facebook
|
Webnews
|
YiggIt
|
Mister Wong