Dr. Thomas Krämer – Landtagskandidat Wahlkreis 52

Zu meiner Person

  • Ich lebe seit 1990 in Schaidt, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.
  • Zu meiner Familie gehören außerdem ein Hund und 21 Hühner.

Beruf & Bildung

  • Seit 1999 lehre ich an der Universität Landau Englische Literatur und Akademisches Schreiben.
  • Darüber hinaus gebe ich Kurse zur Geschichte und Philosophie der Kunst an der Kunstschule Villa Wieser in Herxheim.

Kommunalpolitisches Engagement

  • Seit vielen Jahren engagiere ich mich kommunalpolitisch in Schaidt.
  • Von 2014 bis 2019 war ich Mitglied des Ortsbeirats Schaidt und leitete dort unter anderem einen Ausschuss zur Verbesserung der Verkehrssituation.
  • Am 4. Juli 2019 wurde ich einstimmig zum Stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt.
  • Seit September 2019 bin ich Beigeordneter und verantworte unter anderem die Bereiche Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Mobilität, öffentliches Grün sowie die öffentliche Sicherheit.
  • Außerdem bin ich Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität.

Was mich umtreibt?

Die wachsende Gleichgültigkeit gegenüber demokratischen Werten und gesellschaftlichen Errungenschaften.

Vieles wird für selbstverständlich gehalten, reagiert wird häufig nur noch, wenn etwas als persönlich störend wahrgenommen wird. Eine diffuse Angst vor allem „Anderen“ wird von populistischen Parteien und einen Teil der Medien verstärkt.

Die zunehmende Verödung der Ortskerne.

Nicht nur in unserem Wahlkreis ist eine Bewegung hin zu Neubaugebieten „auf der grünen Wiese“ festzustellen. Durch die Ausweisung immer neuer Flächen kommt es nicht nur zur Zersiedlung der Landschaft, sondern zu einem mittlerweile alarmierenden Leerstand bei Wohnhäusern und Geschäften in den Ortsmitten. Das Zentrum dieser Dörfer geht dadurch sukzessive verloren.

Der dramatische Rückgang der Artenvielfalt.

Im Bienwald, in der Lauterniederung, in den Wiesentälern und auch in unseren Gärten schwinden Flora und Fauna in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Auch wenn ansatzweise ein Umdenken eingesetzt hat, brauche wir mehr und vor allem schnellere Maßnahmen, um mit der Rasanz des Klimawandels klarzukommen und das Artensterben aufzuhalten.

Was ich tun möchte

Demokratie stärken: Keinen Fußbreit den Demagogen, die aus der Angst der Menschen Kapital schlagen wollen. Ich werde mich weiterhin in Wort und Tat für unsere Demokratie einsetzen und mich für Einigkeit und Recht und Freiheit im Sinne unseres Grundgesetzes stark machen.

Leben im Ort: Wir brauche eine ganze Reihe von Maßnahmen, um unsere Ortskerne wieder attraktiv zu machen. Weniger und langsamerer motorisierter Verkehr. Sicherheit für alle, die zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind. Grünanlagen und Bäume, (Trink-)Wasser und schattige Platze mit Sitzgelegenheiten. Wir brauchen auch Anreize für junge Familien, sich eine ältere Immobilie zu kaufen und sie zu renovieren; dazu brauchen wir Förderprogramme, die beides erschwinglich machen. Seit ich in der Politik bin, ist die Bewahrung der Lebensqualität in den Dörfern der Pfalz eines meiner Hauptanliegen gewesen.

Biodiversität: Die Gesetzgebung des Landes muss hier deutlich beschleunigt werden, um den drohenden ökologischen Kollaps zu verhindern. Aber es ist auch ungemein wichtig, die einzelnen Menschen anzusprechen, sie umfassend über bestehende Fördermaßnahmen zu informieren und sie zu motivieren, auch im Kleinen und vor ihrer eigenen Haustür einen Beitrag zu leisten, durch weniger Akkuratesse im Umgang mit ihren Grundstücken, durch naturbelassene Bereiche mit Sträuchern, Bäumen und Laubhaufen, durch gezielteres Mähen und einen Verzicht auf Mähroboter, Laubbläser und Ähnliches.